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Zivilgesellschaft und WSIS |
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WSIS Diskussionen auf EYFA Treffen |
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Oviedo (Spanien), April 2003. Beim Jahrestreffen des europäischen Jugendnetzwerkes EYFA, das Jugendlichen Aufenthalte in zivilgesellschaftlichen Organisationen anderer Länder vermittelt, war auch der WSIS ein Thema. Viele EYFA Mitglieder arbeiten in alternativen Medienprojekten und waren speziell an den zivilgesellschaftlichen Gegen- und Nebenveranstaltungen zum WSIS interessiert. So wie hier steht auch in anderen Organisationen und Netzwerken der WSIS zunehmend auf der Tagesordnung.
Das Treffen, auf dem sich eine Woche lang etwa 100 jugendliche AktivistInnen in den Bergen Asturiens (Nordspanien) austauschten, hatte einen speziellen Schwerpunkt auf dem Thema Kommunikation. Ein gut besuchter Workshop über den WSIS brachte Indymedia AktivistInnen, MitarbeiterInnen alternativer Medien und Kommunikations-NGOs sowie interessierte Menschen aus ganz Europa zusammen. Viele hörten zum ersten Mal vom WSIS, und einige begannen sofort mit der Planung eigener Aktivitäten zum Gipfel.
Besonderes Interesse gab es am Aufbau eigener konkreter Projekte parallel zum Gipfel, etwa Web-TV und Web-Radio Übertragungen. Einer direkten Beteiligung am Gipfel im Rahmen der zivilgesellschaftlichen Koordination standen viele Anwesende skeptisch gegenüber. Sie zogen den Aufbau alternativer Projekte der Beteiligung an bestehenden globalen Strukturen, etwa eines Weltgipfels, vor.
Das EYFA Treffen ist lediglich ein Beispiel des zunehmenden Interesses am WSIS in zivilgesellschaftlichen Kreisen.
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